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Arbeitnehmer

als Widdergeber

Arbeitnehmer

Sie geben Zeit.

Sie geben Kraft.

Sie geben Wissen.

Sie geben Aufmerksamkeit.

Sie geben Arbeit.

Und heißen trotzdem Arbeitnehmer?

Widdererkennung

Vielleicht kennen Sie das längst.

Sie übernehmen Verantwortung, dürfen aber nur innerhalb enger Vorgaben entscheiden.

Sie denken mit, müssen jedoch den Prozess einhalten.

Sie sind flexibel und trotzdem ständig verfügbar.

Sie zeigen Initiative, dürfen jedoch die Zuständigkeiten anderer nicht berühren.

Sie identifizieren sich mit dem Unternehmen, obwohl das Unternehmen Sie vor allem als Funktion behandelt.

Sie lernen irgendwann, mehr zu geben, damit das Unternehmen läuft — und brennen dabei aus.

Die Arbeit läuft. Der Prozess läuft. Sie laufen mit.

Und kommen niemals an.

Worum es tatsächlich geht

Das Problem besteht nicht darin, dass Sie zu wenig leisten.

Es besteht darin, dass Sie längst mehr geben, als Ihnen bewusst ist.

Zeit. Aufmerksamkeit. Erfahrung. Energie. Anpassung. Loyalität.

Und vor allem: Lebenszeit.

Etwas, das wirklich verschwindet.

Und was bekommen Sie dafür?

Geld? – Eine Zahl auf einem Konto, die Ihnen verspricht, später etwas dafür eintauschen zu können.

Sicherheit? – Solange das System, der Arbeitgeber und Ihre Gesundheit mitspielen.

Anerkennung? – Von wem?

Aufstieg? – Vielleicht nur ein größeres Laufrad.

Der Tausch sieht symmetrisch aus.

Ist er es auch?

Und dann steht da noch dieses Wort: Erfolg.

Erfolg für wen?

Was für das Unternehmen Erfolg bedeutet, muss für Sie noch lange keiner sein.

Mehr Umsatz kann mehr Arbeit bedeuten.

Mehr Verantwortung kann weniger Freiheit bedeuten.

Mehr Karriere kann weniger Selbstbestimmung bedeuten.

Und während Sie weiterlaufen, hängt die Möhre immer noch vor Ihnen.

Was Ihnen fehlt, ist deshalb keine weitere Methode, um belastbarer, effizienter oder resilienter zu werden.

Was Ihnen fehlt, ist die Fähigkeit, wieder zu erkennen, was tatsächlich Ihres ist.

Wo endet Ihre Aufgabe?

Wo beginnt die Verantwortung anderer?

Welche Regeln gelten wirklich?

Welche davon sind ausgesprochen — und welche nur deshalb wirksam, weil niemand sie infrage stellt?

Sie müssen lernen, Sein vom Schein, Macht von Ohnmacht und Wahrheit von Lüge zu unterscheiden.

Diese Fähigkeiten waren Ihnen von Geburt an gegeben. Sie müssen nun wieder lernen, sie anzuwenden — und in den meisten Fällen bedeutet das: Gelerntes zu verlernen und zu vergessen.

Dann geben Sie wieder nur das, wofür Sie bezahlt werden: Ihre Arbeitsleistung. – Nicht sich selbst dazu.

Wie kommen Sie dahin? Wie bei allem: durch den ersten Schritt.

Ein Erstgespräch, 30 Minuten.

Sie schildern die Situation. Wir hören zu und fragen nach.

Kein Resilienztraining. Kein Vortrag. Kein fertiges Modell.

Danach wissen Sie — und wir —, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Erstgespräch anfragen

 

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