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Wissen ist Macht

Wissen ist eine Holschuld

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Systemischer Schmerz

Systemischer Schmerz

Unverarbeiteter Schmerz an der Spitze eines Systems gibt sich zuverlässig nach unten weiter – Wandel muss deshalb oben beginnen.

Systemischer Schmerz

Schmerz in Systemen — Organisationen, Familien, Gesellschaften — folgt dem Weg der Macht. Was an der Spitze nicht gefühlt, nicht benannt, nicht verarbeitet wird, gibt sich nach unten weiter. Nicht immer absichtlich. Nicht immer sichtbar. Aber verlässlich.

Eine traumatisierte Gesellschaft heilt man nicht von unten nach oben. Wandel muss dort beginnen, wo Macht sitzt — nicht weil die Menschen dort wichtiger wären, sondern weil der Schmerz von dort seinen Weg nimmt.

Für Führung bedeutet das: Der eigene unverarbeitete Schmerz wird weitergegeben, ob man es will oder nicht. Die Unfähigkeit, Unbehagen auszuhalten, wird zur Organisationsentscheidung — wie nach einer Krise, wenn man lieber zur Normalität zurückkehrt, als die echte Lage anzuschauen.

Raum halten für das, was im System gefühlt werden muss, ist keine therapeutische Übung. Es ist eine Führungsaufgabe.

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