Provozieren
Provozieren heißt wörtlich „hervorrufen" – keine Aggression, sondern das Sichtbarmachen von etwas, das bereits da, aber noch unausgesprochen ist.
Provozieren
Das Wort hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht.
Provozieren kommt vom lateinischen provocare — zusammengesetzt aus pro (vor, vorwärts) und vocare (rufen).
Wörtlich: etwas hervorrufen. Nach vorne rufen. Zum Vorschein bringen.
Keine Aggression. Kein Angriff. Ein Ruf.
Wer provoziert, ruft etwas hervor, das bereits da ist — aber noch nicht gesehen, noch nicht ausgesprochen, noch nicht im Raum. Die Provokation ist nicht der Ursprung des Unbehagens. Sie macht es nur sichtbar.
Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der stört — und jemandem, der zeigt.
In diesem Sinne verstehe ich meine Arbeit auf LinkedIn und anderswo: nicht als Angriff auf Menschen oder Systeme, sondern als Ruf. An das, was möglich wäre. An das, was bereits spürbar ist, aber noch keinen Namen hat.
Der Widerstand, den Provokation erzeugt, ist oft der Beweis ihrer Wirkung. Ein Spiegel, dem man ausweicht, zeigt trotzdem.
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Willkommen im Subraum von dahedo
Dieser Ort ist kein Blog, kein Lexikon und keine Chronik. Er ist ein digitales Erbe: ein wachsender Raum aus Beobachtungen, Erfahrungen und Zusammenhängen — entstanden aus mehr als sechs Jahrzehnten Beobachtung und Arbeit mit Systemen, Orten, Menschen, Tieren, Pflanzen und Organisationen.
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