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Wissen ist Macht

Wissen ist eine Holschuld

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Logik

Logik

Was Logik leisten kann und wo sie an Grenzen stößt – etwa bei Paradoxien und einer Realität jenseits von Wahr und Falsch.

Logik

Logik ist das System von Regeln, nach dem wir feststellen, ob eine Aussage wahr oder falsch ist – und ob eine Schlussfolgerung aus gegebenen Voraussetzungen zwingend folgt oder nicht.


Die Grundidee

Die klassische Logik arbeitet mit zwei Zuständen: wahr oder falsch. Es gibt keinen dritten Zustand. Eine Aussage kann nicht zugleich wahr und falsch sein – das ist das Prinzip der Nicht-Widersprüchlichkeit.

Aus wahren Prämissen folgen wahre Schlussfolgerungen. Das ist die Grundlage von Beweisen, Argumenten und wissenschaftlichem Denken.


Was Logik kann und nicht kann

Logik kann: - Widersprüche aufdecken - Gültige von ungültigen Schlussfolgerungen unterscheiden - Komplexe Aussagen in ihre Bestandteile zerlegen - Systeme auf innere Konsistenz prüfen

Logik kann nicht: - Entscheiden, ob die Prämissen selbst wahr sind - Mit Bedeutung umgehen (nur mit Form) - Paradoxe auflösen, die in sich selbst angelegt sind - Die Realität erfassen, die jenseits von Wahr-Falsch liegt


Grenzen der Logik

Nicht alles, was real ist, lässt sich logisch darstellen. Paradoxe zeigen, wo die binäre Logik an ihre Grenzen stößt. Enantiodromie und komplementäre Wahrheiten zeigen, dass die Realität komplexer ist als Wahr-oder-Falsch.

Logik ist ein mächtiges Werkzeug. Aber ein Werkzeug ist nicht die Realität.

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